Chronologia Käfertalis

882 Erste urkundliche Erwähnung von Hemmenhofen
1300 Die Äbtissin vom Kloster Feldbach (Steckborn) in dessen Besitz Hemmenhofen war, übte die sogenannte "Niedere Gerichtsbarkeit" aus. Verwendung fand auch ein Prangerinstrument in Form eines drehbaren Käfigs, die "Käferdrülle". DIe Hemmenhofener, bekannt für ihre Streitbarkeit und Trinkfreudigkeit, machten wohl öfter Bekanntschaft mit der Käfferdrülle (Pfaffenmahl). Evtl. ältester Ursprung des Übernamens "Käfer".
1920 Ignaz Londoldt, genannt 'de Nazi" (ohne jeglichen politischen Hintergrund), belebt die Hemmenhofener Fasnacht.
1949 Nach Fasnachtsverbot im Krieg und während der Besatzungszeit Wiedererwachen der Fasnacht mit einer Narrengesellschaft Käfertal.
Narrenpräsident Ruf Josef
Narrenvater Renz Gottfried
Narrenmutter Griß August
Laufnarr Bürqel Gottfried
Schriftführer Riedmann Josef
Geheim Agent Dieze Konrad
Narren Polizei Bruttel Hermann und Graf Albert
Geschehnisse und lustige Begebenheiten werden in Form einer Narrenzeitung glossiert.
1961 Gründung des eingetragenen Vereins "Narrenzunft Käfertal Hemmenhofen e.V."
1963 Beitritt zur Narrenvereinigung Hegau-Bodensee
1966 Reeperbahn in der Dorfstraße in Hemmenhofen
1967 Vereinslokal im Torkel
1974 Anschaffung eines einheitlichen Zunfthäses nach einem Entwurf von Prof. Otto Dix
1975 Umzug in die 1. Käfertränke in der Dorfstraße (Werkstatt vom Kaiser)
1978 Umzug in die Käfertränke in die Uferstraße (im Hause Dieze)
1981 Ausrichten des 1. Höri Umzuges in Hemmenhofen
1982 1100 Jahrfeier der Gemeinde Hemmenhofen. Die Zunft richtet ein historisches Dorffest aus.
1984 1. Buurefescht
1984 Beginn des Narrenschopfbaues
1987 2. Höriumzug in Hemmenhofen
1987 2. Buurefescht
1987 Einweihung des Narrenschopfes
1990 Gründung einer Jugendgruppe (Käferhänsele)
1990 Ausbau des Felsenkellers
1990 3. Buurefescht
1993 4. Buurefescht
1996 5. Buurefescht
1998 Schließung der Käfertränke, Umzug in den Narrenschopf
1999 3. Höriumzug in Hemmenhofen
2000 6. Buureefescht